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Für Ärzte

Die diagnostische Untersuchung des Herzens mit Magnetokardiographie (MKG) basiert auf einer Technologie, die seit den 60er Jahren bekannt ist. Bei der diagnostischen Untersuchung in Ruhe und Belastung wird mit heliumgekühlten SQUID-Detektoren (Supraleiter) das elektromagnetische Signal der Herzzellen aufgezeichnet.

Die Entwicklung der Auswertung der Signale und Überführung in die klassische Kardiologie wurde in verschiedenen Zentren weltweit unterstützt. Heute kann das MKG eine Anzahl von diagnostischen Verfahren nachweislich ersetzen.

Eine Untersuchung mit dem MKG zeigt mit der gleichen Genauigkeit wie ein PET-CT den Zustand der Durchblutung des Herzens ohne die benötigten Kontrastmittel, radioaktiven Substanzen und Röntgenstrahlung.

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Die Magnetokardiographie ist der einfache Weg für eine umfassende Vorsorge-untersuchung des Herzens.

Bisher wurden ca. 6000 Patienten mit dem MKG untersucht. In mehreren internationalen Studien wurde die medizinische Evidenz (Nachweis der Funktion des MKG) im Vergleich zu anderen diagnostischen Verfahren des Herzens nachgewiesen.

Das MKG zeigt die Sauerstoffversorgung des Herzmuskels (Ischämie) zuverlässig an. Im Gegensatz zum klassischen Belastungs-EKG sind kleinste Veränderungen der Durchblutungen sofort messbar. Auch eine Entzündung des Herzens (Myokarditis) wird in Zukunft möglich sein ebenso wie der Trainingszustand des Herzmuskels.

Zusätzlich werden weitere Parameter zu Herzgesundheit ermittelt, die weitere Rückschlüsse auf zukünftige Entwicklungen der Herzgesundheit zulassen.

Die Anschaffungskosten eines MKG liegen in der Größenordnung eines kardiologisch nutzbaren Computertomographen.

Die heute kalkulierten Kosten für eine diagnostischen Untersuchung mit dem MKG ist vergleichbar mit der diagnostischen Untersuchung eines Computertomographen (CT) oder MRT ohne die Belastung durch Röntgenstrahlung, Kontrastmittel oder hohe Magnetfelder.

Eine Untersuchung mit Magnetokardiographie wird bisher noch nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, von den privaten Krankenkassen ganz oder zum Teil. Gesetzlich versicherte Patienten können die Leistung als Selbstzahler in Anspruch nehmen.

Gerne können Sie uns zu Technologie und Kosten kontaktieren.

 

Häufig gestellte Fragen

Das klassische Belastungs-EKG zeigt im Gegensatz zur Magnetokardiographie nur bereits fortgeschrittene Herzerkrankungen, die weiterer diagnostischer Untersuchungen mit Nuklearmedizin, CT oder MRT bedürfen.

Die Magnetokardiographie zeigt bereits im Anfangsstadium vorhandene Veränderungen des Herzmuskels und möglicher Erkrankungen auf Basis der bisherigen Studienergebnisse so eindeutig, dass keine weiteren diagnostischen Verfahren benötigt werden.

In verschiedenen Vergleichsstudien in Zusammenarbeit mit großen deutschen und internationalen Krankenhäusern und Herzzentren wurde die Leistungsfähigkeit der Magnetokardiographie überprüft und belegt.

Ein MKG hat den Raumbedarf eines Herz-Computertomographen. Das Gerät wird inklusive einer magnetischen und elektromagnetischen Abschirmkammer installiert. Es bedarf keiner weiteren Installationen an Kühlung und hat einen geringen Strombedarf.

 

Die Vorteile der Magnetokardiographie

Magnetokardiographie mit der Heliumgekühlten SQUID-Technologie ist 100-fach empfindlicher als gängige Sensoren in der Medizintechnik. Dadurch können auch kleinste Veränderungen in der Durchblutung des Herzmuskels frühzeitig während der Untersuchung festgestellt werden.
Die Vorteile der Magnetokardiographie - Biomagnetik Park

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